BH = Begleithund (Schweiz)

Der Begleithund Schweiz ist ebenfalls eine schweizerische Eigenart, da man diese Disziplin im Ausland nur auf einer Grundstufe für den Einstieg in den Schutzhund kennt. Damit der Hund den Menschen begleiten kann (und nicht umgekehrt), bedarf es seitens des Menschen nicht nur Verständnis für den Hund, sondern auch das Wissen, mit dem Hund umzugehen. Die Bindung zwischen Mensch und Hund ist eine grundlegende Voraussetzung, damit Hund und Hundeführer zusammenarbeiten können und es beiden auch Spass macht. Die natürlichen Fähigkeiten des Hundes sollen so erhalten und gefördert werden,damit sie in die Arbeit umgesetzt werden können. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit zwischen Hund und Hundeführer im Alltag, auf der Strasse oder beim Spazieren gehen.  Die Sportart Begleithund wird in der Schweiz in 3 Kategorien aufgeteilt. Sie enthält neben der Nasenarbeit, die sich je nach Stufe auf Fährte oder Fährte und Sachrevier ausweitet, auch einen umfassenden Anteil von Unterordnungssequenzen. Die BH1 bildet zudem die Einstiegsstufe für den Schutzhund. Gemäss festgesetztem internationalem Reglement ist für jedenSchutzhund eine Begleithundeprüfung mit Verkehrstauglichkeitsprüfung vor der ersten Schutzhundeprüfung Pflicht. Da in der Schweiz seit 1. Januar 2014 für alle Hunde gilt, dass der SKN absolviert werden muss, wurde die BH1 in der jetzigen Form für den Start in die Schutzhundeprüfung anerkannt, da der Verkehrsteil im SKN enthalten ist.